Architektur als Therapie
Fließende Formen, fugenloser Boden, Licht, Luft, Transparenz.
Diese Architektur öffnet Herz und Seele, lässt das Gefühl schweben und zaubert ein Lächeln auf die Gesichter. Für die „Medizin der Zukunft“ am Lanserhof hat die Düsseldorfer Architektin Dr. Regina Dahmen-Ingenhoven ein futuristisches Medizin-, Therapie- und Beauty-Zentrum auf 1.500 Quadratmetern designt, das in seiner Intelligenz, Originalität und Konsequenz überrascht und fasziniert.
Die Menschen, die hierher kommen, haben meist kraftraubende Berufe, sind gestresst, suchen einen Ort zum Entspannen. „Die Architektur muss den Menschen also mit offenen Armen empfangen,“ sagt Dahmen-Ingenhoven. Das Design ist daher sanft, mit abgerundeten Ecken, weichen Farben, Formen und Materialien. In dieser intelligenten Welt des Entspannens und Kraft Tankens soll die Architektur die Menschen zuerst von ihren Alltagslasten befreien. Sie hebt sie in eine Utopie und schafft damit geistigen Freiraum, der neugierig macht auf Zukunft und Entwicklung.
Gleichzeitig brauchen therapiebedürftige Menschen Schutz, Ruhe und eine stärkende emotionale „Hülle“, die „dritte Haut“. Am Lanserhof übernimmt diese Rolle die perfekt gelöste Funktion. Die Räume folgen den Gesetzen der Authentizität und geben in ihrer Klarheit Orientierung und Sicherheit. Weder repräsentieren noch manipulieren sie. Ihre Harmonie bringt auch den seelischen Innenraum ins Gleichgewicht und ermöglicht dadurch Entspannung und Rückbesinnung.
Besondere Bedeutung gewinnt in dieser Welt des Wohlbefindens und der Energie das Licht. Nie fließt Licht direkt, nie grell oder erschreckend. „Healing Light“ bezeichnet Dahmen-Ingenhoven dieses ausgeklügelte Lichtkonzept von Nischen mit nahezu sakraler Stimmung, in der die Quelle des Lichts immer nur erahnt werden kann. Bewusst gestalteter Kommunikationsraum inszeniert „zufällige“ Treffen mit den Gästen.Und eine fünfzig Meter lange, transparente „Nordkette“ integriert die Natur als vorgezogene Realität.



